„Die Geburtshilfe am Krankenhaus Saarlouis vom DRK ist eines der einzigen Zentren zwischen Saarbrücken und Trier. Jährlich erblicken 750 Kinder in dem Level IV-Zentrum das Licht der Welt“
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Für seine geburtshilfliche Abteilung unter Dr. med. Johannes Bettscheider ist das Krankenhaus Saarlouis vom DRK weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Vergangenen Dienstag nutzten die künftigen Mitglieder des Aufsichtsrats der DRK Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland die Gelegenheit, sich den Kreißsaal anzuschauen und sich mit Dr. Bettscheider auszutauschen.
Gefolgt waren sie einer Einladung der Gesellschafter und der Geschäftsführung. Die Führungsspitzen der Gesellschafter DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e. V., Oberin Barbara Baltus und Doris Scheib, Leiterin der Krankenpflegeschule am Krankenhaus Saarlouis vom DRK, sowie der Präsident des DRK-Landesverbands Saarland e. V., Michael Burkert, begleiteten die Gruppe nach einem ausführlichen Austausch über die Zukunftsperspektiven.
Dr. med. Johannes Bettscheider stellte zunächst das geburtshilfliche Zentrum mit drei Kreißsälen und einem besonderen Kreißsaal für Not-Kaiserschnitte vor. 2015 wurde das Zentrum modernisiert und bietet alles, was die werdenden Eltern in dieser wichtigen Lebenssituation brauchen. Das Zentrum bietet für Schwangere ohne erkennbare Risiken ab der 36. Schwangerschaftswoche eine geradezu familiäre Atmosphäre. Dafür sorgt nicht zuletzt die besondere Teamstruktur aus fest angestellten und freiberuflich tätigen Beleghebammen.
Chefarzt. Dr. Bettscheider dazu: „Am Krankenhaus Saarlouis vom DRK haben wir noch beste Voraussetzungen für die wirklich individualisierte Geburtshilfe ganz nach den Wünschen der Eltern. Das ist bei zunehmender Zentralisierung in der Krankenhauslandschaft nicht mehr selbstverständlich“. Dr. Johannes Bettscheider verantwortet ebenso die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der benachbarten St. Elisabeth Klinik der Marienhaus-Gruppe. Und dies bereits seit 2018. Die dortige Geburtshilfe mit fünf Kreißsälen ist eine sog. Level 3-Klinik, der auf die Versorgung von Schwangeren und Frühgeborenen ab der 33. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von mindestens 1.500 Gramm spezialisiert ist. Insgesamt kommen an beiden Standorten jährlich fast 2.000 Kinder zur Welt.
Beide Geburtshilfen sind die einzig noch verbliebenden Zentren zwischen Saarbrücken und Trier. „Es gibt also gute Gründe an beiden Standorten festzuhalten“, so Geschäftsführerin Dr. Andrea Piro. Die Schließung von geburtshilflichen Fachabteilungen in den letzten Jahren hat zu dieser besonderen Situation geführt. „Daher kommen 40 % der Eltern auch nicht aus Saarlouis und der näheren Umgebung, sondern aus dem Nordsaarland, dem Regionalverband Saarbrücken und Trier“, konkretisiert Gesellschafter Michael Burkert.
Der Aufsichtsrat der DRK Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland wird sich im Oktober 2025 konstituieren. Mitglieder sind Monika Bachmann (Vizepräsidentin DRK-Landesverband Saarland e. V.), Barbara Baltus (Oberin DRK-Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar e. V.), Michael Burkert (Präsident DRK-Landesverband Saarland e. V.), Edith Dürr (Generaloberin Verband der Schwesternschaften vom DRK e. V. Berlin), Uwe Kuntz (Schatzmeister DRK-Landesverband Saarland e. V.), Tilmann Lahann (Vizepräsident DRK-Landesverband Saarland), Carsten Quirin (CDU, Bürgermeister der Stadt Saarlouis) und Florian Schäfer (MdL, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion).